Überzeugender 3:0-Sieg gegen Luzern

22.01.2023

Volley Schönenwerd schlägt absolut klar und verdient das Team von Concordia Volley Luzern mit 3:0 und sicherte sich drei wichtige Punkte im direkten Kampf um die Playoff-Plätze. 

Die zahlreichen Zuschauer in der BetoncoupeArena und auch die ehemaligen NLA-Akteure (siehe separaten Bericht) stellten sich aufgrund der aktuellen Tabellenlage und den zwei bisherigen Begegnungen (2x TieBreak) auf eine spannende und emotionsgeladene Partie ein - doch die Verwunderung war gross, als im ersten Satz das Team von Johann Verstappen die Innerschweizer schwindelig spielten und diese nicht mehr wussten wie ihnen geschah. Kontinuierlich wuchs der Vorsprung von 8:4 über 16:7 und 21:9 bis zum Satzgewinn von 25:13. Luzern hatte extrem Mühe mit den Abnahmen und konnte so kaum die Mitte-Angreifer einsetzen; im Gegensatz war die Abnahme der Solothurner mit der Hereinnahme von Gerson als Libero sehr stabil und Kapitän Giger hatte meistens alle Optionen offen für den Angriff. 

Die Sätze zwei und drei waren praktisch ähnlich vom Ablauf. Nach jeweils gutem Start und 2-3 Punkten Vorsprung kam dann die berühmt-berüchtigte "Schöni"-Unkonstanz zum Vorschein und Luzern konnte noch einmal aufschliessen und sogar ausgleichen. Aber an diesem Abend war das Heimteam um einiges bissiger und konzentrierter und legte dann in der Crunch-Time beide Male wieder einen sehr guten Lauf hin, wo Luzern kaum mehr punkten konnte. 

Mit diesem klaren Sieg und den drei Punkten machte Schönenwerd einen wichtigen Schritt Richtung Playoff. In den nächsten zwei Wochen folgen aber weiter wegweisende Spiele gegen Chenois Genf (home) und Volley Amriswil(away). Wenn das Team diese sehr gute Leistung vom Luzern-Spiel wieder abrufen kann, sind weitere Punktgewinne auch möglich. 

Volley Schönenwerd vs Concordia Volley Luzern 3:0 (25:13, 25:18, 25:20)
Mahela Indeewara (12), Luca Ulrich (18), Jonathan Daniel Rodriguez Lopez (6), Reto Giger (2), Samuel Taylor-Parks (10), Cyril Kolb (8); Mirco Gerson (Libero); Roy Schmid (1) - nicht eingesetzt : Curdin Acklin, Nils Tobli, Velss Leitis, Tobias Moser, Lukas Hasler

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